Praxistaugliche Bestimmung des Rotationsvermögens
Wenn ein Stahlbetonbauteil ausreichend duktil ist, dürfen Umlagerungen von Schnittgrössen in statisch unbestimmten Systemen angenommen und Eigenspannungszustände vernachlässigt werden. Die aktuellen Normen verlangen in bestimmten Fällen einen Nachweis des Verformungsvermögens, um die Duktilität sicherzustellen. Dieser wird üblicherweise geführt, indem das Rotationsvermögen an plastischen Gelenken dem Rotationsbedarf gegenübergestellt wird. Der vorliegende Blogbeitrag erläutert die Grundlagen des Verformungsverhaltens und zeigt praxistaugliche Methoden zur rechnerischen Bestimmung des Rotationsvermögens von Stahlbetonquerschnitten auf.
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