Gut erhalten – und künftig länger genutzt
Die Brücken der Schweizer Nationalstrassen sind gut unterhalten: Über 90 Prozent befinden sich in gutem oder akzeptablem Zustand. Über die rechnerische Tragsicherheit sagt das allerdings wenig aus. Zwei Drittel der Brücken stammen aus der Zeit vor 1980, und für viele stellt sich in den kommenden Jahrzehnten dieselbe Frage: verstärken, ersetzen oder länger nutzen? Die Antwort hängt davon ab, wie genau sich die Tragsicherheit lokal geschädigter Bauteile beurteilen lässt – und genau hier besteht eine Wissenslücke. Wie die ETH Zürich gemeinsam mit dem ASTRA diese Lücke schliessen will und weshalb Sicherheit, Kosten und Umwelt gleichermassen davon profitieren, zeigt dieser Beitrag.
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